Trauerbegleitung

Trauern ist keine Krankheit sondern ein ganz normales Lebensgefühl. Dennoch ist Trauer ein individueller Prozess, der nicht in ein Schema gepresst werden kann. Ihn auszuhalten ist anstrengend, körperlich wie seelisch. Der Zusammenhang zwischen Krankheit als Folge nicht gelebter Trauer wird oft übersehen. Leider gibt es selten genügend Zeit und Raum für starke, sehr widersprüchliche Gefühle. Im Laufe meiner Begleitung gebe ich Ihnen Werkzeuge in die Hand, um Ihre Verlusterfahrung gut ins eigene Leben zu integrieren.

Möglich sind Einzeltermine und Teilnahme an Seminaren,Trauerkreisen oder dem Trauercafe

In Trauerkreisen über das Kreidiakonische Werk,   gehen wir an 10 aufeinander folgenden Terminen (alle 3 Wochen) einen gemeinsamen Weg durch die Trauer, mit dem Ziel, dass Sie am Ende, Ihren Weg selbständig und stabiler weiter gehen können. Vielleicht bekommen Sie Anregungen, wie Sie die entstandene Lücke, die der Verlust Ihres lieben verlorenen Menschen mit sich gebracht hat, neu füllen können, wobei dies kein Ersatz darstellen soll, sondern eher Lebenshilfe.

Um Anmeldungen wird gebeten.

Das Cafe für Trauernde, ebenfalls über das Kreisdiakonische Werk,  findet jeden 1. Mittwoch im Monat von 16.-17.30 Uhr im Bio Bistro in der Lutherstr. statt. Alles ist möglich bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Stückchen Kuchen. Anmeldungen sind hier nicht erforderlich.

In beiden Gruppen finden Sie Menschen, die ein ähnliches Schicksal erlebt haben, die wissen, wovon Sie reden und Sie somit verstehen und nachfühlen können, wie es Ihnen gerade geht. Trauer verbindet und kann Ihnen somit auch Unterstützung in einer Gruppe geben.

„Jede Trauerträne, die du von dir gibst, wird dir helfen, den Weg zu deinen Glückstränen wieder zu finden. Deshalb trauere und weine in der Zeit des Abschieds, damit du wieder lachen kannst, wenn die Freude wiederkehrt.“ Günter Iserhot  

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